Völkermord und die „Neutralität“ der Universität Stuttgart

Berg-Karabach

Interview mit Abdulmesih BarAbraham von der „Assyrische Demokratische Organisation“ über die Entscheidung der Universität Stuttgart, keine Räume für eine Veranstaltung über Völkermord an den Assyrern/Aramäern zur Verfügung zu stellen. Für den 28. Mai 2011 sollte an der Universität Stuttgart eine Gedenkveranstaltung zum Völkermord im Osmanischen Reich stattfinden. Die „Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Völkermord, e.V.“, der „Verband der Vereine der Griechen aus Pontos in Europa“ und die „Assyrische Demokratische Organisation“ hatten rechtzeitig bei der Uni einen Raum beantragt. Völlig unerwartet wurde ihnen nur wenige Tage vor dem Veranstaltungstermin mitgeteilt, dass die Uni keine Räume zu Verfügung stellen werde. Als Begründung nannte … Weiterlesen …

24. April: Die Türkei muss den Völkermord anerkennen – die Internationale Staatengemeinschaft muss neue Völkermorde verhindern

Antranik Ozanian

Seit dem Völkermord an den Armeniern sind über 90 Jahre vergangen und in dieser Zeit wurde die Menschheit leider immer wieder Zeuge von solchen Verbrechen. Auch im 21. Jahrhundert stehen in verschiedenen Teilen der Welt Völker am Rande der totalen Ausrottung oder werden gewaltsam aus ihrer ursprünglichen Heimat vertrieben. Dem Völkermord in Ruanda folgte der Völkermord im Sudan. Inzwischen spielt sich auch im Irak eine Tragödie, über die leider nur sehr wenig berichtet wird: In Mesopotamien, eine der Wiegen der Zivilisation, sind die Reste der dort noch lebenden christlichen Völker und die Religionsgemeinschaft der Yezidi einem wachsenden Terror ausgesetzt. All dies geschieht unter den Augen der USA und ihrer Verbündeten, die dort einmarschiert sind, um Demokratie und Menschenrechte durchzusetzen.

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