Armenien und die „Geostrategischen Interessen“ der USA und Großbritanniens

Armenien und die „Geostrategischen Interessen“ der USA und Großbritanniens

Am 24. April werden die Armenier der Opfer des Völkermordes gedenken und die Weltöffentlichkeit wieder daran erinnern, dass die heutige Republik Türkei, die Nachfolgerin des Osmanischen Reiches, dieses Verbrechen bis heute leugnet. Wenn in Parlamenten irgendwo auf der Welt der Massenmord an den Armeniern auf die Tagesordnung kommt – wie kürzlich in Israel – versucht die Regierung in Ankara mit allerlei Drohungen, eine Verurteilung des Verbrechens zu verhindern. Trotzdem haben in den vergangenen 20 Jahren zahlreiche Staaten den Völkermord an den Armeniern anerkannt. Großbritannien und die USA sind allerdings bis heute nicht bereit, dem Beispiel dieser Länder zu folgen.

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Was hat Armenien von Serge Sarkisian und seiner Großen Koalition zu erwarten?

Am 21. März, an dem Tag, als der von Präsident Kotscharian proklamierte Ausnahmezustand endete, unterzeichneten Serge Sarkisian, Gagik Tsarukian, Arthur Baghdasarian und Armen Rustamian einen Vertrag zur Bildung einer gemeinsamen Regierungskoalition. Als wichtigste Ziele wurden darin die Vertiefung der demokratischen Reformen, die Verbesserung der Mechanismen zum Schutz der Menschenrechte und Reformen zur Hebung des Lebensstandards der Bevölkerung genannt. Die politischen Verhandlungen hinter den Kulissen, die bereits vor dem blutigen 1. März und der Verhängung des Ausnahmezustands begonnen hatten, waren also erfolgreich verlaufen.

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Serge Sarkisian hätte der erste demokratisch gewählte Präsident Armeniens werden können

Die Ereignisse, die vor, während und nach den Präsidentschaftswahlen in Armenien stattgefunden haben, sind für uns alle beunruhigend. Wir sind alle mehr oder weniger überrascht worden, als zahlreiche Bürger in der Hauptstadt Yerevan offen und deutlich ihren Unmut über die Wahlfälschung geäußert hat. Seit Gründung der Republik im Jahre 1991 haben die Bürger Armeniens keine einzige, wirklich faire und demokratische Wahl gehabt. Eine Republik, die wirklich diesen Namen verdient, ist eine demokratische Staatsform, wo die Bürger in freien und fairen Wahlen ihre Regierung wählen. Wenn in der Republik Armenien bis heute noch keine Wahl stattgefunden hat, die nicht gefälscht war, dann bedeutet dies, dass in diesem Land die grundlegende Voraussetzung einer demokratischen Entwicklung fehlt.

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Hrant Dink: Belated Victim of Armenian Genocide

On January 19, 2007 the publisher and Editor of the bilingual weekly Istanbul newspaper AGOS was shot by a young Turkish nationalist. Who was this Armenian who had over the years continuously and persistently displayed courage through his intellectual campaign against the Turkish state apparatus? A state which not only denies the Armenian Genocide but also has created through a systematic racial indoctrination of its citizens a social and political climate in which such murders are tolerated if not accepted by society. The Armenian Patriarch of Istanbul Mesorb Mutafyan whose relationship to Hrant was not always free of conflict, described Hrant Dink with the following words „his life full of struggle and challenges turned Hrant Dink into a courageous, sensitive and decisive personality; becoming a symbol for justice, freedom of belief and human rights. He voiced his opinions and ideas with total disregard for the possible dangers. When he was convinced of the necessity of doing something then he acted with the same decisiveness.”

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Turkeys march towards Europe and Emasculation of the European Armenian Lobby

On the 14th December the State heads of the European Union (EU) will be holding their summit meeting in Brussels and will be discussing, among other subjects, the acceptance of Turkey into the EU. Armenian associations from across Europe have been busily organising a massive demonstration in the Belgium capital city. This protest is aimed at the EU as they have decided not to make Turkey’s recognition of the Armenian Genocide a condition for EU entry negotiations.

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