Missak Manouchian

Missak Manouchian, ein Widerstandskämpfer gegen die Nazi-Besatzung in Frankreich, wurde zusammen mit 23 anderen Anti-Faschisten am 21. Februar 1944 von einem deutschen Erschießungskommando bei Paris hingerichtet. Nach der Exekution brachten die deutschen Besatzer überall in Paris das „Affiche Rouge“, das „Rote Plakat“, an. Darauf waren die Fotos von zehn der hingerichteten Widerstandskämpfer der „Gruppe Manouchian“ abgebildet, die als „Kriminelle“ bezeichnet wurden.

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Sarkis Cerkezyan

„Die Welt reicht für uns alle“ lautet der Titel des Buches von Sarkis Cerkezyan, das leider nur in türkischer Sprache vorliegt. Am Montag starb Sarkis Cerkezyan im Alter von 93 Jahren in Istanbul. Der Sohn eines ehemals wohlhabenden Bankers aus der anatolischen Stadt Karaman kam 1916 in einem Ort in der syrischen Wüste auf die Welt. Die Geschichte Sarkis Cerkezyans und seiner Familie ist wie ein Spiegelbild der Geschichte der Armenier in der Türkei.

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Von Kalifornien nach Berg-Karabach: Leben und Tod des Revolutionärs Monte Melkonian

Der Befreiungskrieg in Berg-Karabach hat viele tausend Menschenleben gekostet. In den über 5 Jahre andauernden Kämpfen befand sich zeitweilig mehr als die Hälfte des Gebiets unter der Kontrolle der aserbaidschanischen Streitkräfte. Die Shushi-Lachin Operation im Mai 1992 brachte schließlich die entscheidende Wende zugunsten der Armenier: Es gelang den armenischen Einheiten eine Verbindung zwischen Berg-Karabach und Armenien herzustellen. Am Befreiungskampf nahmen auch Armenier aus der Diaspora teil. Monte Melkonian war einer von ihnen. Er wurde am 12. Juni 1993 bei einem Gefecht getötet. Wer war der Mann, der in Berg-Karabach, in der Republik Armenien und in der Diaspora als Nationalheld verehrt wird?

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